Sterben in Würde ‒ eine Debatte

Bild: "Denke ist Handeln" - Andreas Bogdain (Foto: Ralf Roletschek - GNU)

Seit Wochen beschäftigen sich die Tageszeitungen, die Fernsehsender, das Internet und die Radiosender mit dem Umgang mit Sterbenden.

Viele Bürger und Betroffene melden sich zu Wort und so erfährt man, wie vielschichtig, persönlich und subjektiv dieses sensible Thema ist. Wie soll hier ein Konsens geschaffen werden? Geht das bei so einem Thema überhaupt?

Wer darf und kann entscheiden, was ethisch-moralisch richtig ist und was nicht? Gibt es eine Instanz in unserem Gesellschaftssystem, die dies entscheiden darf? Können wir Menschen mit all unseren Emotionen das überhaupt? Hörbar melden sich in den letzten Wochen Christen, Atheisten, Senioren, Geschäftsleute, Akademiker, Arbeiter, Mütter, Väter, Kinder, Kranke, Gesunde oder Sterbende zu Wort und sind in ihren Aussagen doch nie objektiv konkret. Zu sehr spielt die innere Betroffenheit eine aktuelle Rolle und lässt unterschiedliche Positionen parallel zu.

Dies ist ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass es hier um ein schwerwiegendes Thema geht – um den Menschen mit all seinen Lebensinhalten, vom Anfang bis zum Ende.

Dies ist ein gutes Zeichen, denn es zeigt auch, dass das Thema Sterben und Tod noch nicht in Pragmatismus, Egalität und Anonymität untergegangen ist.

Dies ist ein gutes Zeichen, denn es bewegt die Menschen und erinnert an eine Verantwortung, die wir füreinander haben – von Mensch zu Mensch.

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